Mittwoch, 13. März 2013

PFM - The World Became The World

Premiata Forneria Marconi ist eine italienische Progrock Band, die mit den Alben "Per un amico" und "L'isola di niente" internationalen Erfolg hatten, nachdem die Texte ins englische übersetzt wurden.
Texter des Albums "The World Became the World" war kein geringerer als Pete Sinfield, der schon für King Crimson getextet hatte. Greg Lake von Emerson, Lake und Palmer brachte die Band zum Manticore Label, auf dem dieses Album veröffentlicht wurde.




Die klassische Besetzung mit Drums, Gitarren und Keyboard machen noch keinen "progressive rock". Am Beginn von "The Mountain" ist denn auch ein mittelalterlicher Chor zu hören, die Arrangements sind verschachtelt, ineinander verwoben. Der Gesang schwebt mit einem Echo über dem bombastischen Rock. Dazu kommen Flöte und Violine. Schöne abwechselungsreiche Parts.

Tracklist:

1. The Mountain 10:47
2. Just Look Away 4:03
3. The World Became the World 4:49
4. Four Holes in the Ground 6:23
5. Is My Face on Straight  6:40
6. Have Your Cake and Beat it (Instrumental) 7:20

Anspieltipp:
The World Became the World, Four Holes in the Ground

Montag, 31. Mai 2010

Trapeze - Medusa


Als ich neulich mein Internetradio auf RadioIO-Progressive Rock einstellte, lief das Stück Medusa von der englischen Band Trapeze. Da ich damals Anfang der 70er einige Zeit brauchte, um überhaupt den Namen der Band herauszufinden, freute ich mich um so mehr, heute mal wieder ein Stück dieser zu Unrecht wenig beachteten Band zu hören.

Mitglieder auf diesem Album:
Anspieltipps:
4. Touch my live
7. Medusa

Mittwoch, 18. Juni 2008

Water under the bridge

Ich weiss eigentlich gar nicht, wie ich zu Mathilde Santing kam. Plötzlich war sie da. Viel mehr ihr 1984 erschienenes Album. Für mich klingt es minimalistisch schön. Schon der Opener "Too much" geht ins Ohr. Zerbrechlich dann "Maggie & Millie & Mollie & May".


Und dann wurde ich auf ihr Debut Album (1981) aufmerksam: "Behind a painted smile" hat wieder so etwas leichtes, aber melancholisches, das ich sehr mag. Auch unbedingt mal reinhören!

Anspieltipps:

1 - Too much
3 - Sweet nothings
5 - All the fun

Dienstag, 24. Juli 2007

Can U Understand?

Frauenstimmen haben mich schon immer angezogen :-) Annie Haslam ist so eine. Glasklar und über fünf Oktaven. Schon merkwürdig, dass viele meiner Favorites eine klassische Musikausbildung genossen haben. Das werdet ihr schon noch merken...


Ashes are burning ist das vierte Album der Band Renaissance- das zweite mit Annie - und der Beginn einer Reihe von unglaublich schön arrangierten Orchesterwerken des Gitarristen/Songwriters Michael Dunford.
Besetzung:
Annie Haslam - lead vocals
John Camp - Bass and vocals
John Tout - acoustic piano, harpsichord, organ, moog synthesizer, and vocals
Michael Dunford - acoustic guitar
Terence Sullivan - drums/percussion and vocals


Anspieltipps:
1-Can You Understand
5-At The Harbour
6-Ashes Are Burning


Wer mehr möchte, hört sich mal "Mother Russia" von "Turn of the cards" an. Als ich vor ein paar Jahren mal wieder Doktor Schiwago gesehen habe, habe ich in der Szene der Schlittenfahrt aufgehorcht.... Ja, das ist das Thema!
Mit Frauenthemen geht es demnächst weiter.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Memories

Memories ist der Titel eines Stückes von Earth and Fire (nicht verwechseln mit Earth, Wind and Fire!), einer holländischen Band mit der Sängerin Jerney Kaagman.

Gehört habe ich das 18-minütige Titelstück in einer Teestube so Anfang der 70er Jahre in Kiel.
Das Stück besteht aus drei Teilen:
A Theme of the marching children
B Opening of the seal
C Childhood
und ist sehr spannend aufgebaut. Earth and Fire setzten hier auch eins der berühmten Mellotrons ein, mit denen King Crimson und Moody Blues auf Tournee waren. (Das Mellotron von King Crimson kauften später Genesis. Gut zu hören auf "The Knife" oder "Watcher of the skies".)

Anspieltipps:
3. Storm and Thunder
6. Memories

Als ich Mitte der 80er den Song Weekend im Radio hörte (kaum ein Sender machte sich damals schon die Mühe, Titel noch anzusagen) grübelte ich über die Stimme der Sängerin. Ich kam bald auf Earth and Fire, dachte aber, dass die seit Mitte der Siebziger nichts mehr gemacht hatten. Es stellte sich dann heraus, dass sie doch noch ein Comeback versuchten, das an die Alben Return... und Atlantis nicht mehr heran kamen.

Montag, 9. Juli 2007

What game shall we play today?

Meine erste Berührung mit Jazz (genauer: modern jazz) war im Jahre 1972. Ich hörte das Album "Return to forever" und war gefangen von der wunderbaren Stimme von Flora Purim. Ungewöhnlich für damalige Hörgewohnheiten die Querflöte von Joe Farrell.

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Chick Corea wechselte Grand Piano mit Fender Rhodes ab, was diesem und nachfolgenden Alben Spannung und Dynamik gibt.
In seinem RTF Projekt spielten u. a. Al Di Meola (g), Stanley Clarke (b) und Lenny White (dr), die ich in dieser Formation auf der "Where have I known you before" Tournee live sehen konnte.

Anspieltipps:

3. "What Game Shall We Play Today?" – 4:26
4. "Sometime Ago/La Fiesta" – 23:18

Hier wird meine Vorliebe zu langen komplizierten Stücken deutlich, die mich nachhaltig geprägt haben.

Mittwoch, 4. Juli 2007

My Pearl

Pearls.
Bei pearls fällt mir das Stück "My Pearl" von der Band "Automatic Man" ein.

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Gegründet 1976 aus einem Nebenprojekt der GO-Sessions (Stomu Yamashta) spielten hier
1977 erschien das Album "Visitors", das aber nicht an das erste heran kam.
Mike Shrieve war 1969 bis 1974 Drummer bei Santana und spielte später bei Klaus Schulze und Andy Summers (Police).

An dem Stück My Pearl mochte ich besonders den gedämpften Keyboard-Sound von Bayeté und die wunderbare Stimme von Thrall, die er leider später bei Asia oder Meat Loaf nicht mehr einsetzte.

Anspieltipps:
  1. Atlantis Rising Fanfare
  2. Comin' Through

Welcome - Willkommen

Liebe Leserin, lieber Leser.

Zunächst einmal der Grund für dieses Blog. Ich habe die Idee, verlorene Schätze der Musik auszugraben und euch näher zu bringen.

Dabei betrachte ich zunächst einmal die Zeit von 1965 bis heute. Allerdings fallen mir jetzt schon Beiträge ein, die vor dieser Zeit liegen. Aber ich will mich auf diese Zeit konzentrieren, da ich diese Zeit selber bewusst erlebt habe.

Dabei soll die Reihenfolge nicht chronologisch erfolgen. Auch die Wichtigkeit oder der Stellenwert in der Musik haben nichts mit dem Erscheinen hier im Blog zu tun, sondern ich schreibe frei nach Intuition.

Ich hätte ja auch mal Lust, ein HTML-Musiklexikon zu machen - aber das ist ein anderes Projekt.








Welch schier endlose Diskussionen gab es doch damals, als wir darum kämpfen mussten, am Sonnabend nachmittag das Wohnzimmer für den "BEAT CLUB" überlassen zu bekommen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Beat-Club)

"Guten Tag, liebe Beat-Freunde" so begann die Ansage von Wilhelm Wieben am 25. September 1965. Aber da das hier ja keine Hommage an den Beat Club werden soll, höre ich schon auf und beginne mit dem ersten Tipp.